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Zielgruppen und Angebote – für Schulen

"Suchtprävention mit Theater RequiSiT" Bröschüre zum Download


1. Eintägige Veranstaltungen im Rahmen der Suchtprävention

Diese bestehen aus zwei Teilen:

a. Den Auftakt bildet eine Theateraufführung für max. 100 Personen (Schüler, Lehrer, Eltern etc.), die sehr unterhaltsam ist und bewusst nichts mit Drogen zu tun hat. RequiSiT will nicht die Vergangenheit seiner Mitspieler auf die Bühne bringen, sondern aufzeigen, dass das Leben auch ohne Drogen sehr viel Spaß machen und wie das soziale Miteinander funktionieren kann. Das Theater sorgt für eine angenehme sowie offene Atmosphäre und weckt bei den Zuschauern ein großes Interesse an den Spielern und deren persönlichen Werdegängen.

b. Somit öffnet das Theater die Türen zum Dialog, dem 2.Teil der Veranstaltung. Dieser besteht aus mehreren Gesprächsforen zum Thema "Sucht und Abhängigkeit", in denen die Jugendlichen und Erwachsenen (in getrennten Gruppen) die Möglichkeit haben, den Mitarbeitern von RequiSiT alle Fragen zu stellen, auf die sie schon immer mal eine Antwort erhalten wollten. Dabei treffen sie auf authentische und sehr kompetente Gesprächspartner. Die Trennung der Gesprächsgruppen in "Jugendliche" (Schüler etc.) und "Erwachsene" (Lehrer, Eltern etc.) schafft die nötige Vertrauensbasis und ermöglicht eine altersgerechte, bedürfnisorientierte und effektive Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht sowie die Einbeziehung aller an der Suchtprävention Beteiligten.


2. Elternabende im Rahmen der Suchtprävention

Diese gleichen den Veranstaltungen unter Punkt 1. mit dem einzigen Unterschied, dass sie sich ausschließlich an Erwachsene richten. Sinnvoll ist es z.B. einen Elternabend nach ein oder mehreren Schülerveranstaltungen an derselben Schule durchzuführen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Eltern durch die Berichte ihrer Kinder neugierig werden und gerne die Möglichkeit nutzen, das Gleiche wie sie zu erleben. Dies fördert nicht nur die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht, sondern auch die Kommunikation in der Familie, die nicht selten von Vorwürfen und Ängsten geprägt ist und durch die Erfahrung mit RequiSiT eine neue Chance bzw. Richtung erfährt.


3. Mehrtägige Theater-Workshops im Rahmen der Suchtprävention für Jugendliche und junge Erwachsene (Schüler etc.), bei Bedarf auch für Erwachsene (Eltern, Lehrer etc.)

Im Mittelpunkt steht hier das eigene Erleben und Experimentieren mit dem Medium Theater. Die Teilnehmer werden in einem geschützten Rahmen an das Improvisationstheater von RequiSiT herangeführt und erhalten dadurch die Chance, sich selbst näher zu kommen, sich und die anderen besser kennen zu lernen sowie gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Am Ende steht eine Abschlussaufführung vor ausgewähltem Publikum, d.h. eine Präsentation der Workshopergebnisse seitens der Teilnehmer. Neben der Theaterarbeit, bei der die Persönlichkeitsstärkung im Mittelpunkt steht, gibt es für die Teilnehmer auch während des Workshops jederzeit die Möglichkeit, mit den Mitarbeitern von RequiSiT ins Gespräch zu kommen. Somit kann RequiSiT spontan und zeitnah auf die Bedürfnisse der Jugendlichen eingehen und sie dort abholen, wo sie sind. Das baut Ängste ab und macht Suchtprävention erlebbar und spürbar für alle.


4. Lehrerfortbildungen – akkreditiert vom Institut für Qualitätsentwicklung (IQ)

Typ1: "Suchtprävention an der Schule"

Diese Veranstaltungen gleichen denen unter Punkt 1. und 2., nur dass sie sich ausschließlich an Lehrer richten und in die Gespräche auch vorbereitete Themenwünsche einfließen können – je nach vorheriger Absprache. Mit dieser Fortbildung können 5 Punkte erworben werden.

Typ 2: "Die Rolle des Lehrers als suchtpräventiv Handelnder"

Bei diesen theaterpädagogischen Fortbildungsveranstaltungen sind die Teilnehmer dazu aufgefordert, sich nicht nur thematisch, sondern auch theaterpraktisch aktiv an der inhaltlichen Gestaltung zu beteiligen. Sie bestehen jeweils aus einem praktischen und einem theoretischen Teil. Ersterer bietet allen Teilnehmern die Möglichkeit, sich selbst "spielend" in der Gruppe zu erleben und konkrete Anregungen für die Umsetzung in der Klasse zu erhalten. Der zweite Teil besteht aus einer Gesprächsrunde zum Thema Sucht und Suchtprävention, der einerseits die Reflexion des praktischen Teils beinhaltet und zum anderen Platz für Fragen und die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Lehrer bietet. Durch die Kombination von Theater und Gesprächen erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich nicht nur rational, sondern auch emotional mit "Suchtprävention" auseinander zu setzen. Dies fördert nicht nur ihre Selbstreflexion, sondern hilft ihnen auch, sich der Thematik ganzheitlich zu nähern. Mit dieser Fortbildung können 10 Punkte erworben werden.


5. "Eine Woche Suchtprävention mit RequiSiT"

Dieses Angebot kann in Form einer Projektwoche (Mo bis Fr) durchgeführt werden und besteht aus mehreren Elementen: Den Auftakt bildet eine Theateraufführung mit anschließenden Gesprächen. Darauf folgen ein viertägiger Theaterworkshop für Schüler, eine eintägige Lehrerfortbildung sowie ein täglicher Offener Treff mit RequiSiT für interessierte Eltern, Lehrer und Schüler. Die Woche endet mit einer abendlichen Abschlusspräsentation der Workshop-Teilnehmer vor großem Publikum. Dieses Kompaktangebot ist sehr zu empfehlen, da es auch die Lehrer und Eltern mit einbezieht. Gerne kann auch noch ein Elternabend integriert werden.


6. Modellprojekte zur Suchtprävention mit einzelnen Schulen

RequiSiT ist auch jederzeit an einer längerfristigen Kooperation mit einzelnen Schulen im Rahmen der Suchtprävention interessiert. Diese Projekte werden genauestens mit den Verantwortlichen der Schule abgestimmt und sind ein Puzzle aus den verschiedenen Angeboten von RequiSiT. Sie beziehen die Schüler und Lehrer als auch die Eltern mit ein und haben eine Gesamtdauer von mindestens einer Woche bis zu mehreren Monaten. Über die Details muss im Einzelnen verhandelt werden. Bei Interesse bitte nachfragen.


7. Theaterpädagogische Projekte für Schulen

RequiSiT verfügt über ein breites Spektrum an theaterpädagogischen Erfahrungen und bietet z.B. auch themenzentrierte theaterpädagogische Projekte für Schüler an, bei denen das Thema von den Teilnehmern selbst gewählt und/oder entwickelt und am Ende in einer eigenen Inszenierung präsentiert wird.